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Das Clickertraining ist eine Trainingsmethode, die über positive Verstärkung arbeitet. Das bedeutet, dass ein erwünschtes Verhalten markiert und belohnt wird. Als Markersignal wird ein Clickgeräusch oder ein bestimmtes Wort eingesetzt, das klassisch konditioniert wird und erlaubt den Hund genau in dem Moment zu belohnen, in dem er das gewünschte Verhalten zeigt!
Nach einer Woche könnt ihr testen, ob der Hund tatsächlich das Clickgeräusch verstanden hat. Ihr haltet den Clicker in der Hand und wartet (z.B. auf dem Spaziergang), ob der Hund woanders hinguckt. Sobald er euch NICHT ansieht, clickt ihr einfach mal. Dreht der Hund sich sofort um und erwartet ein Leckerchen? Dann hat er das Klickgeräusch verstanden und bekommt natürlich sofort ein Leckerchen :-)
Tut er das nicht? Dann müsst ihr bitte weiterhin die Übung a) wiederholen und ggf. mit schmackhafteren Leckerchen üben!
Hier seht ihr die ersten Schritte, wie ihr vorgeht, damit euer Hund das Clickgeräusch mit Futter verknüpfen wird. Diese Übung solltet ihr ca. 10-20 x pro Tag wiederholen und ca. 1 Woche lang üben. Bitte übt nicht immer an derselben Stelle, sondern an unterschiedlichen Orten (z.B. auch mal draußen im Wald).
Nach ca. einer Woche sollte der Hund das Clickgeräusch mit dem darauffolgenden Futter verknüpft haben.
WICHTIG: nach dem Clickgeräusch bekommt der Hund IMMER Futter!! Auch wenn ihr euch "verclickt habt" (z.B. habt ihr den Moment geclickt, als der Hund euch angesprungen hat). Es ist also ein Versprechen auf Futter
Wenn der Hund das Clickgeräusch verstanden und mit Leckerchen verknüpft hat, kann dieser im Training eingesetzt werden und zwar immer dann, wenn der Hund etwas richtig gemacht hat. Erinnert euch: Click heißt für deinen Hund: "Richtig gemacht, dafür bekommst du gleich was."
Im Training könnt ihr euch das so vorstellen: Der Hund erhält das Signal "Sitz", er setzt sich, dann clickt ihr und dann bekommt er ein Leckerchen. Das Leckerchen könnt ihr NACH dem Clicken in aller Ruhe aus der Hosentasche holen!
Anderes Bsp: Euer Hund soll an lockerer Leine laufen. Ihr belohnt den Hund immer dann, wenn er an durchhängender Leine läuft. Ihr müsst den richtigen Moment klicken (z.B. wenn der Hund an lockerer Leine läuft und euch dabei anguckt). NACH dem Clickgeräusch könnt ihr stehenbleiben und ein Leckerchen aus der Hosentasche holen und eurem Hund geben.
Übung a) Das Signal "Sitz" kann zunächst mittels Locken mit Leckerchen geübt werden! Ihr nehmt euch ein Leckerchen in die Hand und streckt aus dieser Hand gleichzeitig einen Zeigefinger aus! Nun schiebt ihr das Leckerchen an der Nase des Hundes über dessen Kopf, bis der Hund sich hinsetzt! Achtung: Ihr bleibt mit dem Leckerchen wie ein Magnet immer an der Nase des Hundes! Sobald der Hund sich hinsetzt, sagt ihr das Wort "Sitz". Das Handzeichen für Sitz habt ihr dem Hund ja schon die ganze Zeit gezeigt (ausgestreckter Zeigefinger)!
Übung a) Das Signal "Platz" kann man auch wieder mittels Locken mit Leckerchen üben. Man nimmt sich bei dem Platz-Signal zunächst eine Barriere als Hilfe (hier auf dem Video mein Bein oder bei kleinen Hunden eine andere Barriere ( unter einem Stuhl durch oder auf der Couch nehmt ihr einen Arm von euch). Der Hund wird mittels Leckerchen (versucht bereits eine flache Hand zu zeigen) unter dem Bein durchgelockt. Ihm bleibt dann nichts anderes über als sich hinzulegen. Sobald er sich hinlegt, sagt ihr das Wortsignal "Platz" und er bekommt das Leckerchen. Das Handzeichen habt ihr schon die ganze Zeit während der Übung ausgeführt (flache Hand, die auf den Boden gelegt wird).
Wir sagen: Ein tolles Buch für jeden Hundehalter, der mit positiver Verstärkung arbeiten möchte. Die Schritt - für - Schritt
Anleitungen erleichtern das Training und die beiliegende DVD ist besonders hilfreich, um sich das Training besser vorstellen zu können.
Die Autorin erläutert zu jedem Problem die möglichen Gründe für das Fehlverhalten des Hundes und geht auch auf mögliche Stolperfallen im Training ein.
Wir sagen: Dieses Buch befasst sich mit der Problematik der Trennungsangst bei Hunden. Dabei erhält man eine detaillierte Anleitung zum kleinschrittigen Trainingsaufbau. Das Buch ist auch geeignet, um Problemen beim Alleinbleiben vorzubeugen; denn jeder Hund ist schließlich ungern von seinem Rudel getrennt. Die Autorin erläutert zunächst die biologischen und ethologischen Gegebenheiten, weshalb sie auch auf die Domestikation des Hundes eingeht. Präventiv erläutert sie, wie man sich am besten bei einem Welpen oder Junghund verhält und mit ihm das Alleinbleiben Schritt für Schritt trainiert. Auch für ungeübte Hundebesitzer ist dieses Buch geeignet. Neben Abschiedsritualen und Begrüßungssituationen bekommt der Leser eine Vielzahl an hilfreichen Tipps, um auch die Selbstständigkeit des Hundes zu fördern.
Aber auch schwerwiegende Fälle werden besprochen. Dabei bekommt der Leser immer wieder eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten angeboten, welche schrittweise erläutert werden und auch für den Laien gut verständlich und nachvollziehbar sind!
